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To do – or not to do? Alternative Gedanken über gute (und schlechte) Vorsätze für das neue Jahr

Haben Sie sich am letzten Silvester etwas für 2016 vorgenommen? Wenn ja, Hand auf´s Herz: wie vieles davon haben Sie tatsächlich umgesetzt, zur nachhaltigen Realität werden lassen? Wenn Sie auch nur einen Teil davon geschafft haben – Glückwunsch.

Image courtesy of krishna arts at FreeDigitalPhotos.net

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Bei mir – und bei fast allen Leuten, die ich kenne – hat das ehrlich gesagt nicht so gut geklappt. Zumindest früher. Denn meistens waren es schlechte, weil nicht wirklich ernst gemeinte Vorsätze, oder sie wurden mit den stets willkommenen Entschuldigungs-Klassikern (Tagesgeschäft, keine Zeit, Stress, was Wichtigeres dazwischen gekommen usw.) bewusst aus dem Auge verloren.

Heute klappt das jedoch perfekt. Aus drei Gründen:

Erstens: Was will ich wirklich tun?

Ich nehme mir nämlich nur noch Dinge vor, die ich wirklich tun will. Das können Kleinigkeiten sein, die mir dennoch wichtig sind, aber auch größere Vorhaben, die Aufwand, Aktivität und Konsequenz einfordern.

Zweitens: Was will ich nicht mehr tun?

Ich nehme mir zudem immer vor, etwas nicht mehr zu tun. Dinge die mich nerven, bei denen Frust entsteht, die kontraproduktiv sind und dergleichen mehr. Die Palette reicht hier vom einfachen (?) „Nein“-Sagen bis hin zu fundamentalen Gewohnheitsänderungen. Dieser Teil macht übrigens richtig Spaß…

Drittens: Aufschreiben!

ich schreibe mir meine Vorsätze auf! Ganz „Old School“ per Hand. Probieren Sie es mal aus. Das hat eine andere, tiefere Verbindlichkeit als die rein gedankliche, tagesformabhängige Sicht und stärkt die eigene Verantwortlichkeit. Eine realistische Deadline darf natürlich nicht fehlen.

Hierzu verwende ich eine ganz einfache Liste, eingeteilt in vier Bereiche, die alles abdecken. Und limitiere die Anzahl meiner Vorsätze oder Vorhaben auf maximal drei pro Bereich:

1. Was will ich unternehmerisch neu beginnen oder erreichen?
2. Was will ich persönlich neu beginnen oder erreichen?
3. Was will ich als Unternehmer auf gar keinen Fall mehr tun?
4. Was will ich als Privatperson auf gar keinen Fall mehr tun?

Versuchen Sie das mal für 2017. Es funktioniert prima!

Gleich anfangen

Und noch ein kleiner Tipp aus meiner Erfahrung: fangen Sie sofort an, gleich heute, hier und jetzt. Und nicht erst zu einem festgelegten Datum. Das tun meistens diejenigen, denen dann doch „etwas dazwischen kommt“ (siehe oben). Sie können sich die Checkliste hier herunterladen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern unseres Blogs ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2017. Und lassen Sie gern mal hören, wie dieses einfache System für Sie funktioniert.

Autor: Thomas Grutzeck

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