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Völlig demotiviert? 9 Tipps, wie Ihre Motivation zurückkommt

Wir alle sind nur Menschen. Irgendwann kommt jeder einmal an den Punkt, an dem man einfach zu gar nichts mehr Lust hat. Sei es im privaten Leben oder im Beruf – manchmal ist es schwieriger als vermutet, sich wieder aus dem Motivationstief zu ziehen. Hier sind ein paar Tipps & Tricks, mit den Sie Ihre Selbstmotivation wiedergewinnen. Los geht’s:

Image courtesy of jannoon028 at FreeDigitalPhotos.net

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1. Lerche oder Eule?

Wie schon erwähnt, sind wir ja menschliche Wesen und keine Automaten, d.h. es ist gar nicht möglich, dass wir immer motiviert und leistungsfähig sind. Teilen Sie sich – wenn möglich – Ihre To-Do-Liste so ein, dass Sie sie zu ihren persönlich produktivsten Zeiten abarbeiten. Das kann für den einen in der Morgendämmerung sein, für den anderen erst nach den Spätnachrichten.

2. Und was treibt Sie an?

Sobald die Motivation verschwindet, haben wir auch die treibende Kraft, das “Warum” unseres Tuns aus den Augen verloren, was ja für jeden unterschiedlich ist. Die Ursachen all unserer Aktivitäten lassen sich ganz grob in vier Kategorien einteilen: ein Problem aus der Welt schaffen, einen angenehmen Zustand erhalten, ein zukünftiges Problem vermeiden oder einen angenehmen Zustand für die Zukunft erzeugen. Versuchen Sie, die Vogelperspektive einzunehmen, um das große Ganze wieder in den Blick zu bekommen – sei durch Hobbies, Gespräche mit Freunden oder Mentoren, um Ihren “Treibern” wieder auf die Spur zu kommen.

3. An den Erfolgen anderer arbeiten

Ein Weg aus der Demotivations-Spirale, in der man sich ja stark auf sich selbst konzentriert,  ist ganz schlicht Engagement für andere. Das können Familie oder Freunde sein, denen Sie mit Rat und Tat zur Seite stehen oder auch ehrenamtliches Engagement. In jedem Fall lenkt es den Blick weg vom eigenen Tief und kann einen guten Impuls für die eigene Motivationskurve setzen.

4. Aufgaben clustern

Manches erledigen wir im Handumdrehen, bei anderen Sachen brauchen wir allein für den Anfang eine ungeheure Anstrengung. Identifizieren Sie Ihre Lieblingstätigkeiten als Kraftquellen (freuen Sie sich drauf!) und versuchen Sie, ungeliebte Tätigkeiten als persönliche Herausforderungen zu sehen. Wenn Sie diese bewältigt haben, haben Sie ein wichtiges Ziel erreicht und können dies als besonderen Erfolg verbuchen.

5. Gewohntes verändern

Wir alle wissen, wieviel Energie eine kleine Veränderung freisetzen kann. Manchmal ist es eine neue Kaffeezeit, ein anderes Mal hilft es, den Arbeitsplatz einfach mal neu zu gestalten. Einfach mal ausprobieren!

6. Negative Kontakte herunterfahren

Wer tut Ihnen gut und nach welchen Gesprächen sind Sie ganz deprimiert? Suchen Sie vor allem den Kontakt zu den Menschen, die Sie inspirieren, die gute Laune verbreiten und lassen Sie sich anstecken!

7. Manchmal hilft “Klein-Klein”

Manches, was im Laufe eines Tages erledigt wird, erscheint so unwichtig, dass wir es gar nicht auf unser Erfolgskonto buchen. Haken Sie bewusst jede kleine Aufgabe ab. Sie werden erstaunt sein, wie viel Sie am Ende des Tages vom Tisch bekommen haben. Um so motivierter können Sie auch Ihre “Big Points” wieder angehen.

8. Lust auf mehr: Erfolge spornen an!

Kaum etwas setzt mehr Energie frei, als Erfolge. Im Umkehrschluss folgt auf Misserfolg eine Art lähmendes Gefühl, was wiederum zu weiteren Misserfolgen führt. Ein Ansatzpunkt ist, ganz gezielt gegen diese Apathie anzugehen. Wenn Ihnen das gelingt, verbuchen Sie dies bewusst als persönlichen Erfolg und schon ist die Abwärtsspirale wieder durchbrochen.

9. Das Große Ganze sehen

Was letzte Woche noch spannend und neu war, ist heute fast Routine. Wir gewöhnen uns schneller an Neues, als uns manchmal lieb ist. Wer ab und an versucht, sich all der guten Dinge in seinem eigenen Leben bewusst zu werden, der rückt für sich die Dinge wieder ins rechte Licht. Sie werden feststellen, dass es bestimmt viele Menschen gibt, die am liebsten mit Ihnen tauschen würden. Auch ein kleiner Schritt, wenn die Motivation weniger wird.

Haben Sie einen zehnten Tipp für diese Liste? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Autorin:  Ariane Bödecker

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