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Warum Franchising auch für Unternehmer interessant ist

Bei Franchising denken die meisten Menschen an McDonald’s, Burger King und Subway.  Vielleicht noch an das ein oder andere Einzelhandelskonzept. Doch wer sich noch nie tiefer mit dem Thema Franchise befasst hat, wird kaum wissen, dass erfolgreiche Franchise-Systeme oft sogar die Marktführer in einem Nischenmarkt – die typischen Hidden Champions – sind. So ist zum Beispiel auch The Alternative Board (TAB) ein Franchise-System.  Doch was hat das mit Ihnen als gestandenem Unternehmer beziehungsweise als erfolgreicher Unternehmerin zu tun? Das erfahren Sie in diesem Beitrag.

Image courtesy of David Castillo Dominici at FreeDigitalPhotos.net

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Auch Unternehmen können Franchise-Partner werden

Was viele nicht wissen, ist, dass auch Unternehmer Franchise-Partner werden können. Manche Franchise-Systeme suchen ganz gezielt nach dieser Zielgruppe. Doch auch Systeme, die ursprünglich nicht Unternehmer als potentielle Franchisepartner auf dem Schirm hatten, öffnen sich mehr und mehr für diese Zielgruppe. Denn seit einiger Zeit leidet die deutsche Wirtschaft unter einer Gründungsflaute – es machen sich immer weniger Menschen selbstständig. Entsprechend ist die Zahl der potentiellen Franchisepartner gesunken.

Attraktiv für beide Seiten

Natürlich kann die Integration von bereits selbstständigen Unternehmern eine Herausforderung für ein Franchise-System sein. Denn schließlich hat man dann keinen Anfänger als Franchise-Neuling vor sich, der wissbegierig die Schulungen des Franchise-Gebers verfolgt und das Know-how aufsaugt wie ein Schwamm. Als Unternehmer bringt man bereits eigene Erfahrungen und Meinungen mit. Das kann aber die Franchise-Partnerschaft auch positiv beeinflussen, wenn beide Parteien miteinander umzugehen wissen. Dann kann der neue Franchise-Partner die Synergien des Franchise-Systems für den eigenen wirtschaftlichen Erfolg nutzen und der Franchise-Geber wiederum von den Erfahrungen des Partners profitieren.

Handfeste Kostenvorteile – nicht nur im Marketing oder Einkauf

Unternehmen, die unter das Dach einer bekannten Franchise-Marke schlüpfen, profitieren meist durch Kostenvorteile – trotz der Franchise-Gebühren. Denn schließlich kann man dann vom professionellen Marketing in einer Größenordnung profitieren, die zuvor meist ausgeschlossen war. Ähnliches gilt für Einkaufsvorteile. Nicht zuletzt bedeutet Franchising aber auch Selbstständigkeit – aber eben nicht alleine sondern im Team. Wer diesen Gedanken ansprechend findet, sollte sich weiter über die Möglichkeiten, die Franchise-Systeme bieten, informieren.

Spannend: das Franchise-System mitgestalten

Zu eng sollte das Korsett für Unternehmer erfahrungsgemäß jedoch nicht geschnürt sein. Es gibt Franchise-Systeme, die nach wie vor sehr streng an ihrem Konzept festhalten und den Franchise-Partnern wenig Freiraum zur eigenen Umsetzung von Ideen geben. Der wirtschaftliche Erfolg kann dies rechtfertigen. Mittlerweile bietet jedoch die Mehrheit der Franchise-Systeme im deutschsprachigen Raum engagierten Franchise-Partnern Möglichkeiten zur Mitgestaltung – sowohl was das eigene Sortiment bzw. Dienstleistungsspektrum angeht, als auch zur Mitgestaltung am Franchise-System selbst in sogenannten Beiräten.

Aus Ihrem Unternehmen ein Franchise-System machen?

Wer ein Unternehmen aufgebaut hat, das erfolgreich ist, denkt vielleicht auch über Expansion nach oder hat bereits expandiert. Dabei sind natürlich gleich im Vorfeld einige Überlegungen anzustellen. Ist bereits eine Marke aufgebaut worden? Wie einfach kann das Geschäftskonzept an anderen Standorten Erfolg haben beziehungsweise wie abhängig ist der Erfolg von der Unternehmerpersönlichkeit?

Aufbau eines funktionierenden Franchise-Systems kostet Geld

Was bei Überlegungen ein eigenes Franchise-System aufzubauen von Vornherein klar sein muss, ist, dass der professionelle Aufbau eines Franchise-Systems Geld kostet. Denn auf eigene Faust lässt sich kein seriöses Franchising aufbauen. Es müssen auf Franchise spezialisierte Anwälte zu Rate gezogen werden (Franchise-Vertrag) ebenso für die Dokumentation des Know-hows, das an die Franchise-Partner weitergegeben werden soll (Franchise-Handbuch). Neben der verlockenden Idee, die eigene Marke vielleicht deutschlandweit zu etablieren, muss klar sein, dass man zu einem gewissen Grad Verantwortung für andere Existenzgründer übernimmt. Auch wenn Franchise-Nehmer selbstständige Unternehmer sind, so kaufen sie doch ein funktionierendes Geschäftskonzept ein – alles andere wäre grob fahrlässig und würde sehr bald vor Gericht enden.

In diesem Interview erfährt man, wann ein Unternehmen „Franchise-fähig“ ist:

 Verena Iking, FranchisePORTAL
Bereich Unternehmenskommunikation

Das FranchisePORTAL ist das führende Internetportal in Sachen Franchising und Existenzgründung im gesamten deutschsprachigen Raum. Auf den Websites des Unternehmens findet man ausführliche Informationen rund um das Thema Franchising. Außerdem präsentieren sich dort Franchise- und Lizenzsysteme, die direkt und unverbindlich kontaktiert werden können.

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