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5 Tipps für bessere Präsentationen

Wirklich ansprechend und überzeugend zu präsentieren ist – abgesehen von einer angemessenen gestalteten Präsentation – gar nicht so schwierig.Wir haben fünf Praxis-Tipps zusammengestellt, die eher weiche Faktoren einer gelungenen Präsentation beleuchten. Ob Sie dabei das gute alte Powerpoint, eine Prezi-Präsentation oder “nur” ein Flipchart nutzen, steht in diesem Fall an zweiter Stelle.

Image courtesy of Sira Anamwong at FreeDigitalPhotos.net

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1. Emotionen zeigen

Sie kennen das – wenn bei Präsentationen kein Funke überspringt, steigen Sie als Zuhörer ganz schnell aus aus dem Thema aus, auch wenn es eigentlich relevant für Sie ist. Seien Sie als Vortragender also lebendig, erzählen Sie eine Geschichte. Und zeigen Sie, dass Sie selbst von Ihrem Thema begeistert sind. Sie sind ja auf dem Podium, um Ihre Zuhörer davon zu überzeugen, was Ihnen auf den Nägeln brennt. Und Ihr Publikum ist schließlich bereit, in Ihr Thema eines ihrer knappsten Ressourcen zu investieren – nämlich die eigene Zeit. Das sollten Sie wertschätzen, indem Sie Ihre Zuhörer auf der Gefühlsebene in Ihr Thema, um was es auch immer geht, einbinden. Wie bereits im letzten Blogbeitrag erwähnt, bleiben persönliche Geschichten immer besser im Kopf haften als nackte Produktmerkmale. Also – zeigen Sie Emotionen, werden Sie persönlich!

2. Zuhörer einbinden

Ihr Auditorium möchte nicht nur Informationen aufnehmen, sie wollen auch selbst etwas damit zu tun haben. Versuchen Sie, wo immer möglich, Ihr Publikum einzubinden. Stellen Sie beispielsweise Fragen, die es immer wieder ins Thema hineinziehen. Auch hier geht es darum, dass man Ihre Persönlichkeit mit Ihren Vorlieben hinter dem Präsentationsthema erkennt. Starten Sie zum Beispiel mit einer direkten Frage, die eine Gemeinsamkeit zwischen Ihnen und Ihren Zuhörern herstellt. Diese kann etwas ganz Banales sein, das das Eis erst einmal bricht – wie “Haben Sie auch schon so furchtbar langweilige Vorträge erlebt, bei denen Sie Sorge hatten, Sie würden es nicht überleben?” Sobald Sie Zustimmung im Raum spüren, haben Sie den Fuß in der Tür, denn Sie haben etwas mit ihrem Publikum gemeinsam, das Sie für die nächste halbe Stunde verbindet.

3. Wer sind Ihre Zuhörer?

Daran schließt sich gleich die Folgefrage an: Und warum sind Sie gekommen? Wenn es um ein eher ernstes, kompliziertes Thema geht, dann können Sie mit dem einen falsch platzierten Witz auch alles kaputt machen. Machen Sie sich also vor Beginn Ihrer Präsentation unbedingt klar, wer Ihnen zuhören wird und was die Erwartungen an Sie und Ihr Thema sind. Überlegen Sie dabei genau, an welcher Stelle und auf welche Art und Weise Sie den persönlichen Bezug zu den Menschen, zu denen Sie sprechen, herstellen werden.

4. Den roten Faden verfolgen

Planen Sie sowohl den Anfang als auch das Finale Ihrer Präsentation sorgfältig. Seien Sie transparent, nehmen Sie Ihr Publikum mit und lassen Sie es den roten Faden Ihres Vortrags spüren. Machen Sie sich detaillierte Notizen, so dass Sie genau wissen, welche Inhalte Sie an welcher Stelle bringen. Dann werden Sie auch souverän auf Zwischenfragen reagieren können.

5. Spaß an der Sache haben

Mal ganz abgesehen vom Thema, das Sie in Ihrer Präsentation vermitteln – vermitteln Sie Ihre eigene Freude am Thema und am Zusammensein mit Ihren Zuhörern. Seien Sie humorvoll und nutzen Sie kleine Anekdoten zu Anfang. Alles, was dazu beiträgt, die Atmosphäre zu entspannen, trägt zu einer gelungen Präsentation auch aus Sicht Ihres Publikums bei. Und jemandem, dem man einfach gern zuhört, nimmt man auch die vorgetragenen Inhalte besser ab. Vermitteln Sie also unbedingt, dass Sie im Moment nichts lieber tun, als vor Ihrem Publikum zu stehen und Ihr Thema darzustellen. Sie werden spüren, dass Sie eine Bindung zu Ihrem Publikum aufbauen können, die gemeinsamen Spaß an diesem Moment ermöglicht.

Gibt es Tipps & Tricks für gelungene Präsentationen, die Sie beisteuern möchten? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Autorin: Ariane Bödecker

 

1 Kommentar

  1. Winnie Hirsch

    17/09/2016 @ 16:42

    Langweilige Vorträge sind ja an der Tagesordnung.

    Bei mir habe ich festgestellt, dass ein kleines Missgeschick die Stimmung enorm auflockern kann: Glas fällt runter, witziger Versprecher, Fleck auf dem Hemd(des Vortragenden), etc..

    Letztens habe ich einem Mann ein Glas Rotwein vor die Füsse gekippt. Wir haben beide gelacht, seiner Kleidung ist nichts passiert, und geputzt (den Boden).

    Seitdem sind wir zwar keine Freunde, können uns aber richtig gut leiden.

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