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Sich selbst Ziele setzen – aber richtig!

Vertriebstraining, Managementkurs, Motivationswerkstatt – alles soll den Erfolg des eigenen Tuns maximieren. Nicht jeder Seminarinhalt ist wirklich praxisrelevant. Nicolas Porada, TAB Moderator & -Coach der TAB Unternehmerboards in Bielefeld, weist auf einen ganz wesentlichen Punkt hin, der ihm in allen Lebensbereichen wichtig geworden ist.

Image courtesy of Master isolated images at FreeDigitalPhotos.net

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Im Laufe meiner letzten 20 Jahre im Vertrieb, habe ich eine Reihe von „Vertriebsschulungen“ erleben dürfen. Rückblickend erinnere ich mich an die, bei denen zumindest ein Rat hängen geblieben ist und meine Aktivitäten seither positiv erweitert haben. Das für mich wichtigste Element aber – und nicht nur für den Vertrieb, sondern für fast alle Lebensbereiche – wurde mir irgendwann zwischen Tür und Angel vermittelt.

Es geht immer um „Zielsetzung“

Mit Zielsetzung verstehe ich hiermit nicht die längerfristigen „gesteckten Ziele“ sei es im beruflichen, oder im privaten Umfeld, wie z.B. Umsatzziele, Wachstumsziele, etc., sondern viel kleiner gesteckte Zielsetzungen. Ich meine damit, dass man sich vor den meisten täglichen und routinierten Handlungen gedanklich klar machen soll, was mein „Ziel“ dieser Handlung ist.

Ein paar Beispiele aus dem beruflichen Umfeld:
– Vor jedem Telefonat kurz innehalten und sich ein Ziel für das Telefonat setzen. Was will ich mit dem Anruf erreichen ?
– Vor jeder Präsentation sich ein Ziel setzen ! Was will ich mit dieser Präsentation erreichen ?
– Vor jedem Mitarbeitergespräch …
– Vor jedem Meeting …
– Vor jeder Verhandlung …
– Vor jedem Abschlussgespräch …
– Usw, usw …

Sich selbst fokussieren

Gerade bei Routine-Tätigkeiten wie dem Telefonieren ist dieses Vorgehen wichtig. Sobald man sich step-by-step auf die kleinen Ziele jedes einzelnen Schritts fokussiert, wird man auch – stept-by-step – die kleineren dann die größeren, meist langfristigeren Ziele erreichen.

Konkretes Beispiel: Umsatzziel erreichen

Der Weg dahin, die Wertschöpfungskette ist lang. Dazu gehört die Akquise mit Telefonaten, Präsentationen, Verhandlungen und Abschlussgespräche. Alle Teilbereiche dieser Wertschöpfungskette werden erfolgreicher mit einer klaren Zielsetzung im einzelnen Teilbereich! Mein Tipp: Kleben Sie sich einen Notizzettel mit „Zielsetzung“ an Ihren Bildschirm !

Machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen und teilen Sie diese mit Ihren Mitarbeitern und motivieren Sie Ihre Mitarbeiter hiermit. Betten Sie diese Vorgehensweise aber ruhig in den großen Kontext, in das größere Ziel ein.

Die richtigen Ziele schalten den Turbo ein..

….und die falschen sind nichts als Hemmschuhe. Achten Sie darauf, dass nicht zu viele Ziele gestellt werden, sonst konzentrieren sich Ihre Mitarbeiter auf kurzfristige, leicht zu erreichende und leicht messbare Ziele. Qualität wird sonst zugunsten von Quantität geopfert, da diese leichter messbar und herzustellen ist. Auch ein unangebrachter Zeitrahmen zur Zielerreichung (z. B. Quartalszahlen) führt dazu, dass sich Mitarbeiter auf kurzzeitige, schnell zu erreichende Ziele konzentrieren und dabei das Gesamtziel, beispielsweise die Gesamtgewinnmaximierung, vernachlässigen. Die Kurzzeitziele werden als Leistungsobergrenze statt Ausgangspunkt wahrgenommen.

Zu hohe Ziele sind kontraproduktiv

Werden allerdings zu hohe Ziele gesteckt, wirkt sich dies negativ auf die Motivation aus. Die Ziele werden aus Versagensangst gar nicht erst in Angriff genommen. Und tritt tatsächlich Versagen ein, beeinflusst dies die künftige Leistung negativ: der Selbstwert, welcher oft unmittelbar mit Verhalten, Leistung, Commitment und Engagement verknüpft ist, wird durch Versagen gesenkt.

Autor: Nicolas Porada

Wenn sich Unternehmer aus der Region Bielefeld einmal im Monat in vertraulicher Runde unter der Leitung von Nicolas Porada treffen, stehen regelmäßig die persönlichen und unternehmerischen Ziele der Teilnehmer auf dem Prüfstand.

Interessiert dabei zu sein? Hier gibt’s mehr Infos

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Nicolas Porada, TAB Bielefeld, stellt sich vor

Lernen Sie Nicolas Porada, TAB-zertifizierter Coach / Moderator der TAB Unternehmerboards in Bielefeld näher kennen. Seine Kunden und Kollegen schätzen an ihm seine breit aufgestellte Vertriebsexpertise, seine Führungserfahrung sowie seine zugewandte, ergebnisorientierte Gesprächsführung. Lesen Sie in seinem Blogbeitrag diese Woche, welche “Managementweisheit” ihn nicht nur beruflich geprägt hat.

Porada

Funktion:
Unternehmer, TAB-zertifizierter Moderator & Coach für die Region Bielefeld

Das treibt mich an:
Meinen Mitgliedern in unseren Runden echten Nutzen zu schaffen und zu unterstützen, dass sie Ihre persönlichen und unternehmerischen Ziele erreichen.

Meine Lieblingstätigkeit außerhalb des Büros:
Zeit mit meinen Töchtern zu verbringen, in der Gartenarbeit meinen körperlichen Ausgleich zu schaffen und zur Jagd zu gehen.

Immer wieder faszinierend an meinem Beruf:
Die Dynamik und der Austausch in unseren Boards. Der Umgang mit unterschiedlichen Menschen.

Darauf kann ich verzichten:
Besserwisser und Ignoranten.

Kaffee oder Tee?
Cappuccino und ab und an auch einen Espresso. Im Winter auch gerne mal einen Earl Grey.

Film oder Buch?
Beides! Ich lese sehr gerne und dann auch abwechslungsreich. Krimis, Geschichtsromane, Jagderzählungen und auch Bücher zum Thema 3.Reich. Außerdem auch gerne Literatur die mir von bestimmten Menschen empfohlen wird.
Filme gerne, TV immer seltener, wenn dann die öffentlich-rechtlichen Sender.

Frühaufsteher oder Nachteule?
Eher Frühaufsteher und mitunter auch Nachteule.

 

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Die Kündigung ist unvermeidlich? So trennen Sie sich mit Fingerspitzengefühl

Kennen Sie das auch? Sie ärgern sich wieder einmal so richtig über die Leistung eines Mitarbeiters*, der schon länger bei Ihnen ist. Nun ist es nicht so, dass dieser Mitarbeiter die sprichwörtlichen „goldenen Löffel“ klaut, sondern die erbrachte Leistung reicht Ihnen schon länger nicht und besser scheint es auch nicht zu werden, trotz einiger Gespräche. Das ist mehr als ärgerlich. Diese Situation hat auch schon einigen meiner Board-Mitglieder mehr oder weniger viel Schlaf geraubt, denn eine Lösung muss natürlich her!

Image courtesy of ArtJSan at FreeDigitalPhotos.net

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“Jetzt reicht es!”

Der Klassiker ist dann natürlich irgendwann: „mir reicht es, den schmeiß ich jetzt raus!!!“ Die Frage ist, ist das so wirklich die beste Lösung? Fühlen Sie sich wirklich gut dabei? Und kostet das nicht meistens richtig viel Geld durch den Arbeitsgerichtsprozess und seine Folgen?

Die Außenwirkung bedenken

Es gibt noch weitere, nicht direkt erkennbare Kosten: es erfolgt ja eine für alle sichtbare Kündigung. D.h. es wird i.d.R. von den Beteiligten schmutzige Wäsche gewaschen und auch außerhalb Ihrer Firma kann das dann unvorteilhaft sichtbar werden (z.B. auf dem Arbeitgeber-Bewertungsportal Kununu – siehe mein Blog zu diesem Thema). Ganz wichtig im heutigen Arbeitsmarkt: werden Sie danach weiterhin als sicherer, fairer, fürsorglicher Arbeitgeber gesehen, ein Image, das Sie brauchen, um Ihre weiteren Mitarbeiter zu halten und auch um neue Mitarbeiter zu gewinnen?

Alternative mit Fingerspitzengefühl

Die Gesamtkosten einer Kündigung unter finanzieller Bewertung aller Faktoren können schnell mehrere zehntausend Euro aufwärts sein. Gerne möchte ich Ihnen einen alternativen Weg vorstellen, der Ihre Nerven, das Betriebsklima und auch teilweise Ihr Konto schonen kann, der aber Ihr Fingerspitzengefühl erfordert.

Schritt 1: Das „Viertel vor 12 Gespräch“: es muss sich etwas verändern

Setzen Sie ein Gespräch mit dem Mitarbeiter an. Überlegen Sie sich vor dem Gespräch konkret, wie Sie den Mitarbeiter einschätzen. Trennen Sie dabei gedanklich den Menschen von seinem Verhalten – es fallen Ihnen sicherlich einige gute Aspekte zu dem Menschen ein, auch wenn Sie das Verhalten ärgert. Führen Sie dann ein wertschätzendes Personalgespräch mit dem Mitarbeiter und zeigen dabei auf, wo die Leistung nicht zu den Anforderungen des Unternehmens passt und dass das so nicht weitergehen kann. Erfragen Sie, ob es an Dingen liegt, die Sie noch nicht wissen und/oder die vorübergehen (z.B. Mitarbeiter gerade in Scheidung, Krankheit etc.). Sprechen Sie deutlich an, welche konkrete Verbesserungen jetzt erforderlich sind. Ist der Mitarbeiter einsichtig und verspricht Besserung , dann vereinbaren Sie einen festen Folgetermin innerhalb der nächsten Wochen, um gemeinsam den Fortschritt zu betrachten.

Die Kündigung ins Gespräch bringen

Wenn der Mitarbeiter nicht einsichtig ist, sagen Sie ihm ganz klar, dass ohne bessere Leistung eine Trennung unvermeidlich sein wird. Sie meinen es aber gut mit ihm, mögen ihn ja als Mensch und wollen einen guten gemeinsamen Weg finden. Bringen Sie dann schon etwas Dramatik in das Gespräch und sagen ihm, dass ist jetzt das „Viertel vor 12 Uhr Gespräch“ und wenn es zum “12 Uhr Gespräch“ kommt, wird es für beide Seiten unangenehm und dass wollen Sie beide doch vermeiden…. Bitten Sie dann den Mitarbeiter, darüber zu schlafen und vereinbaren Sie einen neuen Termin für in zwei oder drei Tagen, wo der Mitarbeiter Ihnen seine Vorschläge machen soll, wie es weitergeht. Wichtig: Vereinbaren Sie mit ihm auch Vertraulichkeit gegenüber den Kollegen.

Schritt 2: Das „5 vor 12 Gespräch“: So kann es nicht weitergehen

Das ist das Gespräch mit dem uneinsichtigen Mitarbeiter oder auch das Gespräch mit dem einsichtigen Mitarbeiter, dessen Leistung sich nicht verbessert. Sagen Sie deutlich, wie schwierig die Situation auch für Sie als Mensch ist und fragen Sie den Mitarbeiter, wie er sich das konkret vorstellt, wie das weitergehen soll – weil es so nicht weitergehen kann.

Die Wege, wenn die Kündigung unvermeidlich ist

Je nachdem welche Vorschläge der Mitarbeiter bringt, sollten auch Sie einige Angebote machen, um eine gute, geräuscharme Lösung zu finden:

1. Finden Sie ein gutes Datum für den Zeitpunkt einer einvernehmlichen Trennung (Eigenkündigung des Mitarbeiters, Aufhebungsvertrag oder Kündigung mit Abwicklungsvertrag). Bis dahin können Sie auch eine Freistellung von der Arbeitsleistung anbieten. Ein Angebot einer Abfindung erleichtert die Entscheidung.

2. Eine einvernehmliche Trennung ist für das wohlwollende Zeugnis des Mitarbeiters die bessere Variante als eine Kündigung.

3. Ein oft unterschätztes Instrument ist das sogenannte Outplacement. Spezialisierte Berater helfen dem Mitarbeiter, einen neuen Job zu finden. Dies können Sie dem Mitarbeiter mit anbieten, damit er bald eine besser zu ihm passende Tätigkeit aufnehmen kann. Bei der guten Arbeitsmarktlage gelingt es so sogar oft im Rahmen der Freistellung, einen neuen Job zu finden!

Eine Kündigung hat immer viele Aspekte

Mein Rat: wenn die Trennung vom Mitarbeiter notwendig ist, sind viele Aspekte wichtig – behalten Sie bei allen Schritten den möglichen Imageschaden für Sie als Arbeitgeber im Bewusstsein, wenn es nicht gelingen sollte, eine einvernehmliche, vertrauliche Lösung zu finden.

Wichtig: wenn Sie sich in diesem Verfahren – im Ablauf und auch in der Ausformulierung von Dokumenten – nicht sicher sind, nehmen Sie sich bitte rechtzeitig einen Rechtsanwalt. Ein Rechtsanwalt kann Sie auch zu Ihrem finanziellen Risiko beraten. Und wenn Sie zu keiner Einigung mit dem Mitarbeiter kommen, wird natürlich irgendwann das „12 Uhr Gespräch“ mit der arbeitgeberseitigen Kündigung erforderlich und auch diese gilt es gut (mit einem Rechtsanwalt) vorzubereiten.

*männliche/weibliche Form gemeint

Autor: Ralf Mathiesen

Als TAB Moderator / Coach ist Ralf Mathiesen durch seine langjährige Erfahrung aus dem Bereich Human Ressources für die Mitglieder seiner TAB-Unternehmerboards in Berlin ein geschätzter Gesprächspartner – nicht nur in Personalfragen.  

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5 Tipps für bessere Präsentationen

Wirklich ansprechend und überzeugend zu präsentieren ist – abgesehen von einer angemessenen gestalteten Präsentation – gar nicht so schwierig.Wir haben fünf Praxis-Tipps zusammengestellt, die eher weiche Faktoren einer gelungenen Präsentation beleuchten. Ob Sie dabei das gute alte Powerpoint, eine Prezi-Präsentation oder “nur” ein Flipchart nutzen, steht in diesem Fall an zweiter Stelle.

Image courtesy of Sira Anamwong at FreeDigitalPhotos.net

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1. Emotionen zeigen

Sie kennen das – wenn bei Präsentationen kein Funke überspringt, steigen Sie als Zuhörer ganz schnell aus aus dem Thema aus, auch wenn es eigentlich relevant für Sie ist. Seien Sie als Vortragender also lebendig, erzählen Sie eine Geschichte. Und zeigen Sie, dass Sie selbst von Ihrem Thema begeistert sind. Sie sind ja auf dem Podium, um Ihre Zuhörer davon zu überzeugen, was Ihnen auf den Nägeln brennt. Und Ihr Publikum ist schließlich bereit, in Ihr Thema eines ihrer knappsten Ressourcen zu investieren – nämlich die eigene Zeit. Das sollten Sie wertschätzen, indem Sie Ihre Zuhörer auf der Gefühlsebene in Ihr Thema, um was es auch immer geht, einbinden. Wie bereits im letzten Blogbeitrag erwähnt, bleiben persönliche Geschichten immer besser im Kopf haften als nackte Produktmerkmale. Also – zeigen Sie Emotionen, werden Sie persönlich!

2. Zuhörer einbinden

Ihr Auditorium möchte nicht nur Informationen aufnehmen, sie wollen auch selbst etwas damit zu tun haben. Versuchen Sie, wo immer möglich, Ihr Publikum einzubinden. Stellen Sie beispielsweise Fragen, die es immer wieder ins Thema hineinziehen. Auch hier geht es darum, dass man Ihre Persönlichkeit mit Ihren Vorlieben hinter dem Präsentationsthema erkennt. Starten Sie zum Beispiel mit einer direkten Frage, die eine Gemeinsamkeit zwischen Ihnen und Ihren Zuhörern herstellt. Diese kann etwas ganz Banales sein, das das Eis erst einmal bricht – wie “Haben Sie auch schon so furchtbar langweilige Vorträge erlebt, bei denen Sie Sorge hatten, Sie würden es nicht überleben?” Sobald Sie Zustimmung im Raum spüren, haben Sie den Fuß in der Tür, denn Sie haben etwas mit ihrem Publikum gemeinsam, das Sie für die nächste halbe Stunde verbindet.

3. Wer sind Ihre Zuhörer?

Daran schließt sich gleich die Folgefrage an: Und warum sind Sie gekommen? Wenn es um ein eher ernstes, kompliziertes Thema geht, dann können Sie mit dem einen falsch platzierten Witz auch alles kaputt machen. Machen Sie sich also vor Beginn Ihrer Präsentation unbedingt klar, wer Ihnen zuhören wird und was die Erwartungen an Sie und Ihr Thema sind. Überlegen Sie dabei genau, an welcher Stelle und auf welche Art und Weise Sie den persönlichen Bezug zu den Menschen, zu denen Sie sprechen, herstellen werden.

4. Den roten Faden verfolgen

Planen Sie sowohl den Anfang als auch das Finale Ihrer Präsentation sorgfältig. Seien Sie transparent, nehmen Sie Ihr Publikum mit und lassen Sie es den roten Faden Ihres Vortrags spüren. Machen Sie sich detaillierte Notizen, so dass Sie genau wissen, welche Inhalte Sie an welcher Stelle bringen. Dann werden Sie auch souverän auf Zwischenfragen reagieren können.

5. Spaß an der Sache haben

Mal ganz abgesehen vom Thema, das Sie in Ihrer Präsentation vermitteln – vermitteln Sie Ihre eigene Freude am Thema und am Zusammensein mit Ihren Zuhörern. Seien Sie humorvoll und nutzen Sie kleine Anekdoten zu Anfang. Alles, was dazu beiträgt, die Atmosphäre zu entspannen, trägt zu einer gelungen Präsentation auch aus Sicht Ihres Publikums bei. Und jemandem, dem man einfach gern zuhört, nimmt man auch die vorgetragenen Inhalte besser ab. Vermitteln Sie also unbedingt, dass Sie im Moment nichts lieber tun, als vor Ihrem Publikum zu stehen und Ihr Thema darzustellen. Sie werden spüren, dass Sie eine Bindung zu Ihrem Publikum aufbauen können, die gemeinsamen Spaß an diesem Moment ermöglicht.

Gibt es Tipps & Tricks für gelungene Präsentationen, die Sie beisteuern möchten? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Autorin: Ariane Bödecker

 

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5 Tipps für den Einsatz von Storytelling in KMU

Um was geht es bei “Storytelling” genau? Wie können kleinere und mittelständische Unternehmen diese beliebte Methode im Marketing nutzen? Und wie wird sinnvolles Storytelling betrieben? 

Image courtesy of stockimages at FreeDigitalPhotos.net

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Was ist Ihre Geschichte?

Mit einer Geschichte können Unternehmen, Marken und Produkte zum Leben erweckt werden. Die Kunst besteht natürlich darin, diese bestimmte Geschichte freizulegen und griffig zu erzählen. Jedes Unternehmen hat eine Geschichte, die sich für das Storytelling eignet. So ist nicht nur Ihr Produkt und Ihre Expertise für Ihre Zielgruppe interessant, sondern beispielsweise auch, wie Sie darauf gekommen sind oder was das Produkt im Leben anderer verändert.

Was macht Storytelling so erfolgreich?

1. Mehr als 100.000 Wörter liest ein US-Bürger am Tag – so die Aussage der Infografik von LookbookHQ und Beutler Ink zum „effektiven Storytelling. Dies wird auf unserer Seite des Atlantiks nicht viel anders sein. Die Konsequenz für die Kommunikation ist klar: kurze Geschichten mit knackigen Titeln entwickeln!
2. Mehr als 90% der Kunden wünschen sich Werbung, die sich zumindest wie eine Geschichte anfühlt. Gute Geschichten binden den Zuhörer/Leser ein, lassen ihn mitdenken und mitfühlen und stellen eine persönliche Verbindung her. Sie sind unterhaltsam.

Wie wird Storytelling im Gehirn aufgenommen?

Werden bestimmte Areale im Gehirn “berührt”, so kann man sich Dinge leichter merken. Gute Geschichten bleiben daher besser im Gedächtnis von Kunden haften, als manch andere Marketing-Kampagne. Im Gehirn werden dadurch viel mehr Regionen als mit einer Sachinformation aktiviert.

Hier setzt Storytelling an

Wenn eine Geschichte Sie zum Lachen oder zum Weinen bringt, dann wurde die Gehirnregion für Emotionen geweckt. Dies führt dazu, dass Sie sich länger an die Geschichte und somit auch an die dahinterstehende Marke oder das Unternehmen erinnern können. Und im besten Fall wird die Geschichte dann weitererzählt oder motiviert zu weiteren Aktionen.

Aus der Infografik von LookbookHQ und Beutler Ink lassen sich fünf Tipps für Ihr Storytelling ableiten:

5 Tipps für den Einsatz von Storytelling in KMU:

1. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: lieber zeigen, anstatt zu viel zu schreiben.

2. Spannende Überschriften erhöhen die Chance, dass die Geschichte ins Gedächtnis geht. Konzentrieren Sie sich auf die interessanten Informationen, die Sie vermitteln möchten und schweifen Sie nicht ab.

3. Übersichtlich bleiben: Stellen Sie Informationen klar und zusammenhängend vor. Sie können sich nicht darauf verlassen, dass sich Ihre Leser die Geschichte schon irgendwie zusammen setzen werden.

4. Ihre Geschichte muss persönlich und relevant sein:Geben Sie Ihrem Unternehmen ein Gesicht. Warum wurde Ihr Unternehmen gerade an diesem Standort gegründet? Was treibt Sie persönlich an, Ihr Produkt weiterzuentwickeln? Wieso ist Ihr Team einzigartig? Gerade hier können KMU punkten, denn hier klingt jede Geschichte klingt einzigartig.

5. Lassen die Informationen und Geschichten nicht verloren gehen, sondern überlegen Sie genau, welche Kanäle Sie nutzen wollen.

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Autorin: Ariane Bödecker

Wenn sich Inhaber und Geschäftsführer regelmäßig in TAB-Unternehmerboards treffen, geht es auch mal ans “Eingemachte”, denn kaum etwas beeinflusst ein Unternehmen so sehr, wie die Persönlichkeit, die persönlichen Ziele und damit die persönliche Geschichte des Unternehmers.

Interessiert dabei zu sein? Hier erfahren Sie mehr

 

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Warum Unternehmer bei TAB® Mitglied werden

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TAB steht für The Alternative Board und ist ein Zusammenschluss von lokalen/regionalen Unternehmern, die gemeinsam ein „alternatives“ und bezahlbares Board bilden.  Ein TAB-Unternehmerboard ist ein beratendes Gremium von erfahrenen Unternehmern, das sich untereinander durch langjährige unternehmerische Erfahrung und Know-how unterstützt. 

Die Mitgliedschaft in einem TAB Unternehmerboard sorgt dafür, dass man nicht alles nur durch die „eigene Brille“ sieht, sondern neue Lösungsaspekte kennenlernt, sich darüber austauscht und sie effektiv umsetzen kann. Wir haben verschiedene Unternehmer nach ihren Motiven befragt, warum sie Mitglied in einem TAB® Unternehmerboard geworden sind.

“Neugier”

“So ein Board ist eine spannende Idee” oder “einfach mal ausprobieren”, was einem da empfohlen wurde – das sind einige der Beweggründe, die zwei mittelständische Geschäftsführer nennen.

“Konzept überzeugt”

Ganz deutlich wird aus den Antworten, dass kleinere und mittelständische Unternehmer einen funktionierenden Rahmen suchen, in dem sie sich gezielt über ihren Themen austauschen können. Wo es nicht um gegenseitige Akquise geht, sondern um den qualifizierten Austausch. Einer der Interviewpartner spricht sogar von einer gewissen “Sehnsucht nach Austausch”, da man ja tagtäglich viele Dinge mit sich allein ausmacht.

“Erfahrung anderer bei ähnlich gelagerten Problemen”

Das gegenseitige Profitieren von der Erfahrung anderer bei ähnlich gelagerten Problemen wird ebenso herausgehoben wie die “Rückendeckung” der anderen Unternehmer. Gleichzeitig betont ein Geschäftsführer einer hochspezialisierten Bewertungsgesellschaft die hohe Effizienz des Boardmeetings: so sei er in seinem angesprochenen Thema einen großen Schritt weitergekommen, da er einige der Vorschläge direkt umsetzen konnte.

Sind auch Sie neugierig geworden?

Dann sehen Sie sich doch einfach den folgenden Kurzfilm an!

Interesse, Teil eines TAB Unternehmerboards zu werden?

Sie wollen Ihre Erfahrungen und Ihr Know-how mit anderen erfolgreichen Unternehmern teilen und dabei Teil einer regional agierenden, global vernetzten Unternehmer-Community sein? Dann sind Sie bei TAB genau richtig. Vereinbaren Sie hier einen Termin!

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Checkliste – den richtigen Personalberater finden

Wenn Sie es mit der Besetzung einer Stelle eilig haben und/oder wenig Freiräume für Suchaktivitäten haben, suchen Sie sich einen Profi, der es für Sie macht. Dies ist in der Regel ein „Personalberater“ oder „Headhunter“.

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Zeit ist Geld

Eine Suche kann sehr zeitaufwändig sein und erfordert einiges an Geschick und Können. Nicht umsonst kostet die Dienstleistung eines Personalberaters deshalb 2 – 3 Monatsgehälter der Stelle für die erfolgreiche Vermittlung eines Mitarbeiters.

Woran erkennen Sie den seriösen, zu Ihnen passenden Personalberater?

1_Ersttermin mit vielen Fragen: Ein seriöser Personalberater kommt zu Ihnen in die Firma und klärt mit Ihnen genau die Stellenbeschreibung ab. Dabei will er  – neben den gewünschten Qualifikationen des Bewerbers  – auch viel zu Ihrer Unternehmenskultur, Werten, Stärken, Schwächen, Wettbewerbern etc. wissen. Denn es geht um die richtige Passung des Bewerbers zu Ihrem Unternehmen – und umgekehrt. Er sollte Sie auch fragen, bei welchen Ihrer Wettbewerber er nicht anklopfen darf und ob es Suchwege gibt, die er vermeiden soll.

2_Das ist unseriös: Vermeiden Sie Personalberater, die Ihnen nach einem kurzen Telefonat ohne Besuch in Ihrer Firma gleich einmal ein paar Bewerberprofile „ins Blaue hinein“ zusenden. Das ist unseriös, auch den Bewerbern gegenüber!

3_Die richtigen Methoden: Der Personalberater verwendet zur Beurteilung der finalen Bewerber (z.B. für die besten drei) eignungsdiagnostische Methoden (Einzel- oder Gruppenassessments, Tests etc.) und wird Ihnen zu jedem Bewerber einen individuellen Report vorlegen.

4_Referenzchecks: Der Personalberater führt auch Referenzchecks bei früheren Arbeitgebern durch und dokumentiert diese für Sie.

5_Transparente Zeitschiene: Der Personalberater gibt Ihnen eine klare Vorstellung vom zeitlichen Ablauf und erläutert Ihnen das grundsätzliche Vorgehen seiner Suche.

6_Passen wir zusammen? Sie müssen das Gefühl haben, dass der Personalberater Sie, Ihre Branche, Ihre Firma und die Stelle wirklich versteht.

Vorab Beraterangebote vergleichen

Wenn Sie keine Empfehlungen zu guten Personalberatern aus Ihrem Netzwerk oder Ihrem Unternehmerboard haben, sprechen Sie vor Ihrer Entscheidung am besten mit drei Personalberatern, die sich laut eigenen Angaben um die Personengruppe kümmern, die Sie suchen. Vergleichen Sie am besten einen überregionalen Personalberater mit Sitz in Ihrer Stadt, einen regionalen Personalberater und einen, der angibt, sich auf Ihre Branche zu spezialisieren. Ein spezialisierter Personalberater kann durchaus die beste Wahl sein, wenn er die Firmen in Ihrer Branche gut kennt und es vor allem um Ansprache von Mitarbeitern geht, die bei zu Ihnen vergleichbaren Unternehmen beschäftigt sind. Hier kann es aber auch zu einem zu engen Fokus in der Suche führen, d.h. spannende Quereinsteiger werden in der Suche für Sie gar nicht berücksichtigt.

Worauf kommt es beim Vertrag mit dem Personalberater an?

Wenn Sie den für Sie passenden Berater gefunden haben, geht es um den Vertrag. Klassisch ist das „Drittel-Modell“ – ein Drittel der Gebühr bei Vertragsabschluss mit Ihnen, ein Drittel nach Präsentation geeigneter Bewerber und das letzte Drittel bei Vertragsunterzeichnung mit dem neuen Mitarbeiter. Viele Berater arbeiten allerdings auch auf reiner Erfolgsbasis, d.h. Sie zahlen nur, wenn Sie wirklich einen präsentierten Bewerber einstellen. Klingt gut, muss es aber nicht sein. Es kann auch bedeuten, dass der Berater die Suche für Sie schnell aufgibt, wenn es für ihn zu anstrengend wird und lukrativere bzw. einfachere Aufträge warten. Beim Drittel-Modell geht der Berater eine höhere Verpflichtung Ihnen gegenüber ein.

Akzeptieren Sie den Vertrag für die Suche nur, wenn er eine Nachsorgepflicht des Beraters umfasst, d.h. wenn der neue Mitarbeiter innerhalb der ersten sechs Monate ausscheidet, muss der Berater Ihnen kostenlos weitere geeignete Bewerber präsentieren.

Sollten Sie die Suche nun doch ohne Personalberater durchführen wollen, empfehle ich Ihnen meine Blogs zum Thema Mitarbeitersuche.

Autor: Ralf Mathiesen

Als TAB Moderator / Coach ist Ralf Mathiesen durch seine langjährige Erfahrung im Bereich Human Ressources für die Mitglieder seiner TAB-Unternehmerboards in Berlin ein geschätzter Gesprächspartner – nicht nur in Personalfragen.  

 

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Koffer packen wie die Profis

Hier ein paar praktische Reisetipps, bevor der TAB Blog in die Sommerpause geht. Wer kennt diese Frage nicht nicht – egal ob Urlaubs- oder Geschäftsreise: wie bekomme ich die Dinge so verpackt, das diese nicht verrutschen und auch nicht zerknittert aus dem Koffer kommen? Und wie packe ich so, dass ich auf keinen Fall ein zweites Gepäckstück benötige? 

Egal wie sorgfältig ein Hemd oder ein Shirt zusammengelegt wird, es kommt doch immer zerknittert aus dem Koffer.Sofern man mit dem Auto reist, hängt man diese Kleidungsstücke mit einem Kleiderbügel ins Auto. Aber was ist die beste Lösung, wenn man mit Bus, Bahn oder Flugzeug unterwegs ist?

Über einige Jahre hinweg war ich sehr regelmäßig auf zwei bis drei Tagesreisen mit der Bahn oder dem Flugzeug unterwegs. Und tatsächlich gibt’s eine – wie ich finde – echt witzige Möglichkeit, Kleidungsstücke so in den Koffer zu packen, dass diese weder verrutschen noch
zerknittert aus dem Koffer kommen.

Rollen

Ja, man kann T-Shirts Hemden oder Hosen wirklich prima zusammenrollen. Kleiner Tipp: Beim Hemd die Knöpfe nach außen legen, dann ist die Vorderseite anschließend tip-top. Und ein guter Platz für Socken oder Unterwäsche sind übrigens die Schuhe.

Probieren Sie es einfach mal aus. Gar nicht so schwierig. Und eine echt angenehme Überraschung, wenn man seine Kleidungsstücke nach dem Auspacken nicht bügeln muss. Noch mehr Anregungen dazu hält die Infografik von Expedia dazu bereit!

In diesem Sinne: eine erholsame Sommerzeit, schöne Eindrücke, wo auch immer Sie sich befinden und wenig “zerknitterte” Momente!

Autor: Frank Schatz

Unternehmer in Göppingen treffen sich regelmäßig in den TAB Unternehmerboards von Frank Schatz, der gleichzeitig das Gesicht von TAB in Bayern und Hessen ist. 

Kofferpacken-Infografi expedia

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Christoph Bauer, TAB Österreich im Portrait

Lernen Sie Christoph Bauer, Lizenzpartner für TAB in Österreich und in der Schweiz, in einem Kurzportrait persönlich kennen. In seinem Blogbeitrag geht es darum, was etablierte Unternehmen von Erfolgsrezepten der Start-Up Szene lernen können. 

13417032_10154889754107977_7450294127495101205_o-2Christoph Bauer, Jahrgang 1982, studierte an der Vienna Business School und an der Wirtschaftsuniversität Wien. Der Drang zur Selbstständigkeit und Wunsch nach dem Aufbau eines eigenen Unternehmens, ließ ihn bereits 2004 seine erste eigene Firma im Bereich Event & Catering gründen. 10 Jahre später war LUX & LAURIS einer der führenden Event-Cateringspezialisten in Österreich. Zu diesem Zeitpunkt verkaufte Christoph Bauer das Unternehmen, gründete und führte zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgreich parallel dazu weitere Lokale und Eventlocations in den Jahren 2010-2014. Seit 2014 nutzt Christoph Bauer seine unternehmerischen Erfahrungen als Start Up Investor und Berater für mehrere Firmen und Beteiligungen. Sein umfangreiches Know-how für schlagkräftige und marktfähige Geschäftsmodelle sowie die Konzeption der dahinter liegenden strategischen Unternehmenskonzepte, sind seine größten Stärken.

Funktion:
Unternehmer und Lizenzpartner für die Region TAB-Österreich und Schweiz.
TAB-zertifizierter Moderator & Coach.
Gründer und Geschäftsführer einer Event- und Gastronomiegruppe, Business Angel.

Meine Lieblingstätigkeit im Unternehmen:
Chancenverwertung.
Finden und umsetzen von positiven Herausforderungen für ein Unternehmen,
Entwicklung aktiv gestalten.

Meine Lieblingstätigkeit außerhalb des Büros:
Interessante Menschen kennenlernen, Sport, Reisen

Immer wieder faszinierend an meinem Beruf:
Täglich ein Stück weiter zu gehen: Veränderung selbst zu gestalten und Feedback vom Markt auf die eigenen Entscheidungen zu erhalten.

Darauf kann ich verzichten:
Administration. Da bin ich dankbar, die beste Unterstützung an meiner Seite zu haben. :-)

Mein Motto:
The sky is the limit.

Diese Person(en) würde ich gern persönlich kennen lernen:
Bono, Elon Musk, Peter Thiel

Kaffee oder Tee?
Kaffee

Film oder Buch?
Buch

Frühaufsteher oder Nachteule?
Nachteule.

 

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Was Unternehmer von Startup-Gründern lernen können

Etablierte Unternehmen sind komplex: ihre Strukturen und Hierarchien, ihre Arbeitsabläufe und ihre Verhaltensweisen. Genau diese Faktoren sind es auch, die Unternehmen träge machen. Zeit für eine Verjüngungskur nach dem Vorbild der boomenden Gründerszene!

Image courtesy of renjith krishnan at FreeDigitalPhotos.net

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Um als Startup zu gelten, muss ein maximal 5 Jahre altes Jungunternehmen innovativ sein – und der Erfolg skalierbar; das heißt, die Gründer müssen innovativ und unternehmerisch sein. Das sah schon der Management-Pionier Peter Drucker so: Was wir brauchen, ist nicht nur eine unternehmerisch orientierte Wirtschaft, sondern eine Unternehmergesellschaft, bei der Innovationskraft und Unternehmergeist Hand in Hand gehen. Zwei Faktoren also, die im Laufe eines Unternehmens schon nach einigen Jahren dem Alltagsgeschäft weichen. Etablierte Unternehmer versuchen viel mehr, neue Technologien zur Steigerung ihres Profits aus dem bestehenden Geschäft zu nutzen, als ihr Geschäft selbst zu verjüngen.

Um genau diesen Fehler wieder zu korrigieren, muss man nur wissen, was die jungen Gründer denn so anders machen als die „alten Hasen“:

Vermeiden von hoher Komplexität und unnötigen Kosten:

Startups müssen in der Regel mit einem sehr beschränkten Budget auskommen. Alles, was nicht unmittelbar oder innerhalb eines relativ kurzen Zeithorizonts mittelbar auf den Unternehmenserfolg abzielt, ist unnötig. Fokussieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft – die Leistungen, für die Ihre Kunden Geld bezahlen. Finden Sie unnötige Kostenfaktoren?

Innovative Jungunternehmen sind schnell und agil

Und das nicht nur aufgrund der üblicherweise sehr geringen Mitarbeiterzahl, sondern vielmehr, weil sie kaum bürokratische Strukturen aufweisen. Genau zugewiesene Verantwortungsbereiche ermöglichen schnelle Entscheidungsprozesse und sorgen dafür, dass nicht nur die Führungsebene, sondern auch die Mitarbeiter selbst unternehmerisch denken und handeln.

Die „Kultur des Scheiterns“

Diese wurde in den letzten Jahren direkt aus dem Silicon Valley in die heimische Startup-Szene importiert. Unternehmerische Newcomer erholen sich schnell von Fehlschlägen, weil sie diese bereits einkalkulieren und schneller lernen. Auch als etablierter Unternehmer kennen Sie Fehler und die Schwierigkeiten im Umgang mit ihnen. Denken Sie an Fehler, die bereits gemacht wurden und wie Sie damit zurechtkamen. Welche Strategien zur Fehlerbehebung haben Sie gewählt? Welche zur weiteren Fehlervermeidung?

Startup-Gründer sehen sich selbst als „digitale Nomaden“

Dank Laptop, Smartphone und webbasierten Tools können Sie – WLAN vorausgesetzt – überall auf der Welt arbeiten und vor allem zusammenarbeiten. Auch, wenn sie über ein eigenes Office verfügen, sind sie meist unterwegs, nahe am Kunden und reagieren flexibel auf neue Anforderungen. Auch Ihre Führungskräfte müssen nicht immer von der Unternehmenszentrale aus arbeiten, sondern können mit Tools, die das mobile Arbeiten erleichtern, Extrawege und komplexe Abstimmungsmechanismen vermeiden.

Für jedes Unternehmen gibt es andere Ansatzpunkte zur Verjüngen. Für alle gilt jedoch: Auch in Ihrem Unternehmen stecken noch die Innovationskraft und der Unternehmergeist eines Startups!

Autor: Christoph Bauer, TAB Austria

TAB Austria ist ein Netzwerk lokaler und regionaler Unternehmer aus verschiedenen Branchen, die gemeinsam als ein persönliches „Advisory Board” zur Verfügung stehen. Sie werden von Christoph Bauer und seinem Team moderiert und geleitet.